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Szenisches Verstehen II September 5, 2006

Posted by church-lippmann in Lorenzer, Psychoanalyse, Szenisches Verstehen, Uncategorized.
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Es folgt eine ausführliche Antwort auf „Szenisches Verstehen und Kulturanalyse“ von Bundesligamanager, der z.Z. leider technische Probleme hat.

Im Nachfolgenden beziehe ich mich auf Lippmanns erste Frage („Wie sich in einer Art Mikroanalyse, die einzelnen Teilschritte des szenischen Verstehens vollziehen. Erfolgt nach der szenischen Teilhabe eine Distanzierung, sozusagen eine Triangulierung des Verstehens, oder findet gerade keine Distanzierung statt, sondern erfolgt eine topische Progression des Verarbeitungsniveaus bei gleich bleibender Identifizierung“).

Der rote Faden, an dem sich Lorenzer in seiner Arbeit über die psychoanalytische Methode entlang hangelt, ist die Frage: „Wie überwindet der Psychoanalytiker die Grenze zum Unbewussten?“

Die Antwort darauf ist das »Szenische Verstehen«. „Basis und Voraussetzung für den Prozeß des »szenischen Verstehens«“ ist „ein Sich-Einlassen des Analytikers auf den Patienten“(Lorenzer, 209; ich habe andere Seitenzahlen als Lippmann in seiner Diplomarbeit; meine Ausgabe: Suhrkamp 1973). Mit diesem „Sich-Einlassen“ ist die Teilhabe an den unbewussten Inszenierungen des Patienten gemeint. D.h.: der Analytiker identifiziert sich mit einer bzw. den Objektrepräsentanzen des Patienten und „verkostet“ (d.i. verspeisen und schmecken und oral) auf diese Weise die Inszenierung des Patienten. Unter Identifizierung ist hier ein unbewusster Prozess gemeint.

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Psychoanalytische Tagung vom 08.-10.12.06 in Bremen Juli 19, 2006

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In Bremen wird im Dezember eine Tagung unter dem Titel „Erinnerungsspuren – Überlebsel aus den Anfängen der Psychoanalyse. 110 Jahre Freuds Brief an Fließ vom 06.12.1896″ stattfinden.

Aus der Ankündigung: „Anlässlich des 150. Geburtstages des Begründers der Psychoanalyse soll diese Tagung Gelegenheit bieten, 110 Jahre psychoanalytische Theoriebildung vor dem Hintergrund aktueller Fragestellungen kritisch zu hinterfragen. Der Brief, den Sigmund Freud am 6.12.1896 an Wilhelm Fließ schrieb, bietet sich dabei in besonderer Weise an, auch wenn die Idee auf den ersten Blick exzentrisch scheinen mag. …“

http://www.erinnerungsspuren.org/

Dieser blog befindet sich im Aufbau – Schaut mal im about vorbei Mai 23, 2006

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